Wie ich zu meinen Daxen kam und wieso diese Seite entstandMan sagt mir ja nach, ich hätte einen Riecher für gute Geschäfte. Vor ein paar Jahren schnappte ich nämlich in den Wirtschaftsnachrichten eine unglaubliche Prognose auf:
"Der DAX könnte bis zum Jahr 2030 die 30.000er Marke knacken."
Da ratterte es natürlich sofort in meinem Kopf. 30.000? Das ist mal eine Ansage! Ich bin ja kein Zocker, sondern ein kühler Rechner. Also habe ich sofort den Markt sondiert und festgestellt: Eine physische Anlage ist doch immer noch das Beste. Aktien sind nur Papier, aber auf einem Index-Zertifikat kann man nicht zur Eisdiele fahren.
Ich dachte mir: "Wenn der DAX so durch die Decke geht, wäre es grob fahrlässig, sich nicht ein paar davon in die Garage zu stellen." Gut, aus "ein paar" wurde schnell ein Rudel. Und aus der Garage wurde der Flur. Und aus dem Flur wurde das Wohnzimmer. Aber wer Rendite will, muss eben Opfer bringen (oder über Möbel klettern).
Bevor ich aber mein ganzes Erspartes auf den Kopf gehauen habe, habe ich mich natürlich professionell eingelesen. Die erste Regel an der Börse lautet ja: Diversifikation. Auf gut Deutsch: Streuung ist alles! Man darf niemals alle Eier in einen Korb legen.
Ich, Fuchs der ich bin, habe das sofort umgesetzt. Ich habe mein Portfolio extrem breit gestreut und konservativ performt:
1. In ST50 (für die konservative Wertstabilität).
2. In ST70 (für die dynamische Performance).
3. Das Ganze in einer breiten Palette klassischer Wertanlagen-Lackierungen: von Candy Riviera Blue über Candy Ruby Red bis hin zur White "Lady Dax".
4. Bloß keine US-Importe beimischen, wegen Währungsrisiko ausschließen! Nur echte, deutsche Auslieferungen kommen mir ins Depot.
5. Aber ein guter Anleger denkt auch an schlechte Zeiten. Überall liest man, man solle sich gegen Marktschwächen, Crashs und Krisen absichern. Die Faustregel der Experten: "Leg dir ca. 10 % Gold ins Depot."
Diesen Rat zur Krisenabsicherung habe ich als konservativer Anleger natürlich strikt befolgt.
Deshalb steht jetzt eine ST50E in "Candy Gold" direkt in meinem Schlafzimmer. Man schläft einfach ruhiger, wenn man weiß, dass die eiserne Reserve neben dem Bett glänzt. Wenn der Markt crasht, habe ich wenigstens das Gold – und einen Kickstarter.
Jetzt sitze ich hier entspannt zwischen Lenkern, Auspuffrohren und meiner Gold-Reserve und warte einfach ab. Der Plan ist narrensicher: Sobald wir das Jahr 2030 schreiben und der DAX – wie prognostiziert – bei 30.000 steht, verkaufe ich.
Aber was macht ein Top-Manager zwischen zwei großen Deals? Richtig, er kommuniziert seine Vision. Da ich bis zum großen Zahltag im Jahr 2030 jetzt doch unerwartet viel Freizeit habe (die Dinger müssen ja nur ab und zu abgestaubt werden), ist diese Webseite entstanden. Irgendwo muss dieses geballte Finanzwissen ja hin.
Der Plan ist eigentlich lückenlos perfekt. Es gibt nur zwei kleine Dinge, die ich absolut nicht verstehe:
1. Warum meine Frau bei dem Thema immer so theatralisch die Augen verdreht?
2. Und warum sich meine Bekannten wundern, dass ich überhaupt noch eine Frau habe??
OK, kann ja nicht jeder in Warren Buffetts Fußstapfen treten, so wie ich...